FrankfurtRheinMain reicht von Mainz bis Miltenberg, von Gießen bis zum Odenwald. Die Bewegungsräume der Menschen erstrecken sich innerhalb der Metropolregion weit über kommunale Verwaltungsgrenzen hinaus. Eine Gemeinde, eine Stadt, ein Landkreis kann alleine die Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger nicht mehr umfassend erfüllen. Viele Funktionen sind über die jeweiligen Grenzen hinaus verknüpft und optimiert.

Perform - Standortentwicklung


Perform - Standortentwicklung Frankfurt-Rhein-Main


Für die Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain braucht es die klugen Köpfe und alle institutionellen Ebenen und Akteure. PERFORM lädt dazu ein, dass viele Akteure ihre bestehenden Projekte und Ideen mit regionaler Ausstrahlung auf der neuen Webseite einstellen. Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist voller guter Projekte und Ideen. Viele davon sind schon unterwegs, viele mehr sollten sich beteiligen. Dies bestätigen die Beiträge der namhaften Autoren in diesem Reader. Mit den bestehenden und neuen Projekten wollen die Kammern weiterhin dafür sorgen, dass unsere Region gemeinsam fit für die Zukunft gemacht wird.

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ist Teil dieser Initiative.

Broschüre "Gemeinsam Zukunft machen Zur Perform-Homepage

Preis der Metropolregion


„Preis der Metropolregion“



Auf Einladung von PERFORM fand der Tag der Metropolregion und die Ehrung der Wettbewerbssieger statt. Auf die Eröffnung durch Ulrich Caspar (Vorsitzender PERFORM-Strategiekreis, Präsident IHK Frankfurt), folgte ein Grußwort durch Kammerpräsidentin und stellvertretende Vorsitzende des PERFORM-Strategiekreises Susanne Haus. Im Anschluss an ein Expertengespräch, folgten die Präsentationen der Finalistinnen und Finalisten, bevor schließlich der Preis der Metropolregion an das Gewinnerteam "Cirlce - der Hub für Urban Mining" verliehen wurde.


Die Finalisten stehen fest

 
PERFORM, die Zukunftsinitiative der Wirtschaftskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain, vergibt in diesem Jahr erstmals den Preis der Metropolregion. Nun stehen die fünf Finalisten fest, die ihre Projekte beim „Tag der Metropolregion“ am 24. Juni in der IHK Frankfurt am Main auf der Bühne präsentieren. Das Publikum stimmt für das Siegerprojekt ab. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro.
 
Die Jury des „Preises der Metropolregion“ von links: Matthias Martiné, Ulrich Caspar, Dr. Christof Riess und Dr. Andreas Freundt

Die Jury des „Preises der Metropolregion“ von links: Matthias Martiné, Ulrich Caspar, Dr. Christof Riess und Dr. Andreas Freundt

Um Ideen und Konzepte sichtbar zu machen, die in besonderer Weise die interkommunale oder länderübergreifende Zusammenarbeit in der Metropolregion FrankfurtRheinMain fördern, eine gemeinsame Identität leben und/oder in den Themenfeldern Gründungsregion, Planungsbeschleunigung, Mobilität oder Smart Region zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen, vergibt PERFORM, die Zukunftsinitiative der regionalen Wirtschaftskammern, in diesem Jahr erstmals den „Preis der Metropolregion“. Kommunen, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Unternehmen, Hochschulen, Verbände, Vereine und Initiativen mit Hauptsitz in FrankfurtRheinMain waren aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Nun hat eine Jury aus allen Einreichungen fünf Finalisten ausgewählt, die ihre Projekte beim „Tag der Metropolregion“ am 24. Juni in der IHK Frankfurt am Main dem Publikum präsentieren.
 
„FrankfurtRheinMain punktet national und international mit herausragender Wirtschaftskraft, Innovationsfreude und hoher Lebensqualität. Damit das so bleibt, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft notwendig, die die Metropolregion als Einheit versteht und gemeinschaftlich weiterdenkt – auch über die Grenzen der drei Bundesländer Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz hinweg. Der Preis der Metropolregion soll diese Zusammenarbeit fördern und sichtbar machen“, sagt Ulrich Caspar, Sprecher von PERFORM und Präsident der IHK Frankfurt am Main. Von Kooperationen aus dem Hochschulbereich über touristische Projekte bis hin zur Gründungsförderung und Initiativen aus Zukunftsbranchen wie Wasserstofftechnologie und Kreislaufwirtschaft habe sich die Jury, der auch Caspar angehörte, über viele gute Projekteinreichungen gefreut. „Die Beispiele zeigen, dass der Gedanke einer gemeinsamen Identität bereits gelebt wird und dass verschiedenste Akteure das Ziel verfolgen, FrankfurtRheinMain als innovativen Wirtschaftsstandort und attraktiven Lebensmittelpunkt weiterzuentwickeln. Nun sind wir gespannt, für welches Siegerprojekt sich das Publikum beim ‚Tag der Metropolregion‘ entscheiden wird.“
 
Dem Publikumsvoting für den Preis der Metropolregion stellen sich:
 
Circle – der HUB für Urban Mining: In der innovativen Büro- und Kooperationsstruktur organisieren sich seit Januar 2024 Unternehmen der Bau- und Kreislaufwirtschaft aus FrankfurtRheinMain mit eigens eingerichteten Betriebsstätten auf rund 2.000 Quadratmetern im Hafen Offenbach am Main. Ziel ist es, durch die räumlich engere Zusammenarbeit eine höhere Recyclingquote für Bauabfälle im Rhein-Main-Gebiet zu erreichen und durch die Kooperation die Transportwege von Bauabfällen in der Metropolregion zu verkürzen. Die Zusammenarbeit der Unternehmen entlang des gesamten Kreislaufs verspricht neue Lösungen für nachhaltiges Bauen und einen stärkeren Fokus auf die Wirtschaftlichkeit von entsprechenden Bauprojekten. 

H2-Lernwerkstatt: Das HyWheels-Hessenflotten-Cluster unterstützt Logistikunternehmen bei der Dekarbonisierung der Fahrzeugflotten mit Wasserstoff. In Kooperation mit dem Brennstoffzellen-Lkw-Vermieter hylane wurde mit der „H2-Lernwerkstatt“ ein einzigartiges Kurzzeitmietmodell entwickelt, das es Speditionsfirmen in FrankfurtRheinMain ermöglicht, Brennstoffzellen-Lkw in der Praxis zu testen. Dafür bietet die Region Fulda Wirtschaftsförderung Kurzzeitmietverträge an, über die Spediteure Brennstoffzellen-Lkw kurzfristig mit geringem finanziellem Risiko und ohne langfristige Verpflichtungen auf ihren Routen erproben können. So soll die Einstiegshürde zum Umstieg auf eine neue Technologie erleichtert werden. www.hywheels.de

Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Aschaffenburg und der Hochschule Darmstadt: Die beiden Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben als erste staatliche Hochschulen bundesländerübergreifend ein vernetztes Studienangebot im Ingenieurbereich aufgebaut, das es ermöglicht, den Bachelor- und Masterabschluss neben dem Beruf oder der Care-Arbeit zu erlangen. Die Hochschulen kooperieren dafür mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund zfh für folgende berufsbegleitende Studiengänge: Bachelor Elektro- und Informationstechnik (B. Eng.), Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen (B. Eng.), Master Elektrotechnik (M. Sc.), Master Zuverlässigkeitsingenieurwesen (M. Eng.). Die Bachelor-Abschlüsse werden von der TH Aschaffenburg verliehen, die Master-Abschlüsse von der Hochschule Darmstadt. Sämtliche Studiengänge sind akkreditiert. Damit die Studierenden das Studium neben anderen Verpflichtungen bewältigen können, wurde ein didaktisches Konzept entwickelt, das neben Lehrbriefen aktivierendes Blended-Learning-Lernmaterial, den virtuellen Klassenraum und monatliche Anwesenheit vor Ort umfasst. Präsenz-Lehrveranstaltungen finden in Aschaffenburg und in Darmstadt statt. 

International Career Service Rhein-Main ist ein Verbundprojekt der Frankfurt University of Applied Sciences, Goethe-Universität Frankfurt, Hochschule Darmstadt, Hochschule RheinMain sowie der Technischen Universität Darmstadt. Das institutionsübergreifende, extracurriculare Weiterbildungsangebot wurde für Studierende mit Zuwanderungsgeschichte geschaffen, um deren Startnachteile in den regionalen Arbeitsmarkt auszugleichen und zur Minderung des Fachkräftemangels beizutragen. Das Projekt setzt sich dafür ein, Studierende mit Zuwanderungsgeschichte in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen, und fördert ihren erfolgreichen Einstieg in die Berufswelt über modulare Angebote. 

STATION FrankfurtRheinMain ist eine Nachrichten- und Vernetzungsplattform, die maßgeblich darauf abzielt, die Metropolregion als Gründerregion zu stärken. Neben Erfolgsgeschichten über Startups liefert STATION Informationen zu konkreten Hilfestellungen zu Gründungs- und Innovationsthemen. STATION will die Sichtbarkeit der Akteure und Angebote in der Region erhöhen und die Metropolregion gründungsfreundlicher machen. STATION steht für „Startup und Innovation“ und ist eine Initiative von Gründern für Gründer, welche die interkommunale und länderübergreifende Zusammenarbeit in FrankfurtRheinMain durch Online- und Offline-Projekte fördert und dabei gezielt den Fokus auf das Gründer-Ökosystem lenkt. 
 
Neben Ulrich Caspar, dem Vorsitzenden des Strategiekreises von PERFORM und Präsident der IHK Frankfurt am Main, waren Mitglieder der Jury des diesjährigen Preises der Metropolregion: Matthias Martiné, Stellvertretender Vorsitzender des Strategiekreises von PERFORM und Präsident der IHK Darmstadt, Dr. Christof Riess, Mitglied des Strategiekreises von PERFORM und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sowie Dr. Andreas Freundt, Mitglied des Strategiekreises von PERFORM und Hauptgeschäftsführer der IHK Aschaffenburg. Riess und Freundt nahmen stellvertretend für Susanne Haus, Stellvertretende Vorsitzende des Strategiekreises von PERFORM und Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, und Dr. Heike Wenzel, Stellvertretende Vorsitzende des Strategiekreises von PERFORM und Präsidentin der IHK Aschaffenburg, an der Jurysitzung teil.
 
„Tag der Metropolregion“ 2024 mit abwechslungsreichem Programm
 
Beim „Tag der Metropolregion“ finden auf Einladung von PERFORM einmal im Jahr Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Chancen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Metropolregion zu diskutieren. Bei der Veranstaltung 2023 war die Auslobung des Preises der Metropolregion ab dem Jahr 2024 bekanntgegeben worden. Als Auftakt wurde in diesem Rahmen symbolisch der damalige Hessische Staatsminister und Chef der Hessischen Staatskanzlei Axel Wintermeyer für seine Verdienste an der positiven Entwicklung der Metropolregion ausgezeichnet. Wintermeyer hat 2018 nach dessen Gründung den Vorsitz des Länderübergreifenden Strategieforums FrankfurtRheinMain übernommen – und diesem Think Tank aus hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft damit nicht nur die direkte Unterstützung der Hessischen Landesregierung gesichert, sondern auch die Landesregierungen aus Rheinland-Pfalz, Bayern und zusätzlich aus dem an die Metropolregion FrankfurtRheinMain angrenzenden Baden-Württemberg mit an Bord geholt.
 
In diesem Jahr stellt sich beim „Tag der Metropolregion“ am 24. Juni Staatssekretär Benedikt Kuhn, seit Januar 2024 neuer Chef der Hessischen Staatskanzlei und Vorsitzender des Länderübergreifenden Strategieforums FrankfurtRheinMain, dem Publikum vor. Ein Expertengespräch setzt anschließend den Fokus auf das wertvolle, aber knappe Gut Fläche, das durch den Klimawandel weiter unter Druck gerät. Im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft widmet sich ein zweites Expertengespräch dem Wirtschaftsfaktor Sport und wird sich auch mit der Frage, welchen Mehrwert eine Multifunktionsarena für die Region hat, auseinandersetzen. Die Verleihung des Preises der Metropolregion rundet das diesjährige Programm ab.
 
 

 


Länderübergeifende Inititiativen fördern


Die Zukunftsinitiative der regionalen Wirtschaftskammern – zeichnet Projekte und Initiativen aus, die die interkommunale oder länderübergreifende Zusammenarbeit in der Metropolregion FrankfurtRheinMain fördern und thematisch den vier Fachgruppen des Strategieforums – Gründerregion, Planungsbeschleunigung, Smart Region und Mobilität – zugeordnet werden können.

Prämiert werden können bspw. Projekte, die sich in besonderer Weise dem regionalen Gedanken verschreiben und für den gemeinsamen Geist der Metropolregion einsetzen. Die Projekte sollen bereits abgeschlossen sein. 

Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist kostenfrei. Teilnahmesschluss ist der 31. März 2024.


Mehr Infos und Teilnahmebedingungen Zur Bewerbung

Tag der Metropolregion 2023


Tag der Metropolregion 2023


Die Initiative der Wirtschaftskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain PERFORM hat das Ziel, die länderübergreifende Zusammenarbeit in der Metropolregion Rhein-Main voranzubringen. Die IHK Frankfurt am Main, die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, die IHK Aschaffenburg, die IHK für Rheinhessen, die IHK Hessen Mitte, die IHK Limburg sowie die IHK Wiesbaden setzen sich gemeinsam für Projekte in den Themenfeldern Mobilität, Digitalisierung und Flächenentwicklung ein.


„Entlastungen brauchen mehr politischen Mut“


„PERFORM“ veranstaltete nun einen „Tag der Metropolregion“, bei dem sich Vertreter von Kammern und Wirtschaft mit Kommunal- und Landespolitikern trafen, um die zukünftige Entwicklung der Region zu besprechen. Nach einem Get-together eröffnete IHK-Präsident Ulrich Caspar die Veranstaltung. Im Anschluss hielt Kammerpräsidentin Susanne Haus ein Grußwort.


Präsidentin mit klaren Forderungen

 

Haus betonte zunächst die Wichtigkeit der überregionalen Zusammenarbeit, gerade auch aus Sicht des Handwerks. An die anwesenden Politiker gewandt, verwies sie auf die Problematik wachsender Bürokratie: „Einheitliche Regeln sind ein hohes Gut. Die damit verbundene bürokratische Belastung hat jedoch im Handwerk und wirtschaftlichen Mittelstand ein kritisches Niveau erreicht. Spürbare Entlastungen brauchen mehr politischen Mut und ein konsequenteres Handeln.“

Mit ihrer Rede setzte sie so Akzente für die anschließenden Diskussionsrunden, an denen unter anderem Axel Wintermeyer, Leiter der hessischen Staatskanzlei, und der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir teilnahmen.



"Preis der Metropolregion" angekündigt


Der jüngste "Tag der Metropolregion" - veranstaltet von Perform - und bei dem Kammerpräsidentin Susanne Haus ein Grußwort hielt, thematisierte aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze. Außerdem wurde die Auslobung eines jährlichen „Preis der Metropolregion“ angekündigt. Die Hintergründe des Preises erklärt Kammerpräsidentin Susanne Haus: „Dieser Preis ist ein wichtiger Schritt, um die Vielfalt und Innovationskraft aller Wirtschaftsbereiche in unserer Region zu würdigen. FrankfurtRheinMain ist eine dynamische Wirtschaftsregion mit einer breiten Branchenlandschaft, und es ist entscheidend, dass wir die Kooperation und den Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg fördern. Der 'Preis der Metropolregion' wird dazu beitragen, diese Bestrebungen anzuerkennen und zu stärken, indem er erfolgreiche Projekte sichtbar macht und als Vorbild für weitere Kooperationsmöglichkeiten dient."

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